(Bln) Wütende Fahrer*innen der Essenslieferanten Foodora und Deliveroo

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Am 24. Januar 2018 protestierten ca. 70 Fahrer*innen von Foodora vor der Firmenzentrale in der Oranienburger Straße in Berlin. Nach abgebrochenen Verhandlungen hat sich an der Hauptforderung der Fahrer*innen noch immer wenig bewegt. Sie verlangen die Übernahme der Reperaturkosten ihrer Fahrräder durch den Arbeitgeber und weisen zum einen auf die prekäre Verkehrssicherheit und zum anderen auf die immensen Kosten hin, die durch die Reperaturen ihren ohnehin schmalen Lohn auffressen. Zynischerweise hat die Foodora Geschäftsleitung am Vorabend der Kundgebung mitgeteilt, dass sie ab jetzt 25 ct pro gefahrenen Kilometer bei einem speziellen Fahrradladen anrechnen. Allerdings wird der maximale Betrag im Monat (42 Euro bei 168 gefahreren Stunden) und die dafür zugänglichen Leistungen zu Ladenpreisen von manchen Fahrer*innen als Hohn und weitere Missachtung ihrer Bedürfnisse durch die Geschäftsleitung angesehen.

Essenslieferung von ausgebeuteten Fahrer*innen ist eine Phänomen, dass Firmen wie Foodora oder Deliveroo inzwischen über den ganzen Planeten als erfolgreiches Geschäftsmodell durchführen. Ähnlich wie in Indien oder anderen europäischen Großstädten organisieren sich die Fahrer*innen jedoch gegen diese Ausbeutung.

Weitere Informationen zum selbstorganisierten Kampf der #deliveryunion um bessere Arbeitsbedingungen

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Radio Aktiv Berlinjeden Mittwoch im Pi Radio Verbund von 16 – 17 Uhr auf der 88,4 FM in Berlin und 90,7 FM in Potsdam
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Radio Aktiv Berlin am 24. Januar 2018

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- Ein Jahr Präsident Trump: was hat er tatsächlich erreicht? Wie wird er von anderen Rechtspopulit*innen kopiert? Wie gefährlich ist er tatsächlich? (Dank an Michael Spahr & Katrin Hiss, Radio Bern)

- Deutsche Waffenexporte im Jahresrückblick: in Nordafrika, der Türkei und dem Nahen sowie Mittleren Osten werden mit deutscher Technologie für die Profite deutscher Konzerne getötet. (Dank an Walter Heindl von Radio Lora, München)

- Interview zum Streik der studentischen Hilfskräfte in Berlin (Dank an S von RDL)

- Mumia Abu-Jamal mit einem Nachruf auf die Black Lives Matter Aktivistin Erica Garner, die mit 27 Jahren viel zu früh gestorben ist

- Radio Aktiv – Veranstaltungshinweise für die kommenden Tage in Berlin

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Radio Aktiv Berlin am 17. Januar 2018

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+++ 1. Sendeschwerpunkt: Mumia Abu-Jamal auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz 2018 in Berlin – Mitschnitt seiner Rede über den aktuellen schwarzen Widerstand in den USA, eine Rednerin aus der Solidaritätsbewegung sowie ein dokumentierter Haftbesuchsbericht aus den USA, der detailliert auf Mumias Gesundheitsprobleme und den Prozess in dieser Woche eingeht.

+++ Radio Aktiv – Veranstaltungshinweise für die kommenden Tage in Berlin

+++ 2. Sendeschwerpunkt: NSU-Prozessbeobachter Fritz Burschel berichtet über die Rede des Mordopfer Angehörigen Abdul Kerim Simsek und die vermutlich nie geklärten Fragen im Zusammenhang zur NSU Mordserie unter staatlicher Überwachung. (Vielen Dank an Radio Corax für diesen Beitrag.)

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Radio Aktiv Berlin vom 10. Januar 2018

+++ (Dokumentation aus jW) Wieder Sorge um Mumia – Gesundheitszustand des gefangenen Journalisten erneut schlecht – praktische Unterstützung notwendig

+++ Kolumne von Mumia Abu-Jamal: „Gekaufte Politik“ – die Kapitalistische Klasse übernimmt den US Kongreß selbst

+++ Schwerpunktbericht aus Dessau: 5000 Menschen demonstrierten am vergangenen Sonntag in Gedenken an Oury Jalloh, der inzwischen auch nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft am 7. Januar 2005 im Polizeigewahrsam ermordet wurde – 13 Jahre haben Freund*innen und Unterstützer*innen nicht aufgegeben, die Wahrheit über Oury Jallohs Tod einzufordern.

+++ Radio Aktiv – Veranstaltungshinweise für die kommenden Tage in Berlin

+++ Radio Aktiv – Demoticker über die Ohlauer Geflüchteten-Schule, die ab Donnerstag früh um 7:45 Uhr räumungsbderoht ist

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5000 Menschen gedenken an Oury Jallo in Dessau

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Anläßlich des 13. Todestages rief die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh am vergangenen Sonntag zu einer Demonstration nach Dessau auf. Gekommen waren 5000 Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet, um Aufklärung und Gerechtigkeit über die Todesumstände von Oury Jalloh zu fordern, der am 7. Januar 2005 im Dessauer Polizeigewahrsam gewaltsam zu Tode kam. Erst wenige Wochen vorher äußerte sich auch die Staatsanwaltschaft in Dessau, dass sie ähnlich wie die Demonstrant*innen von einem Mord ausgehe, obwohl sie dem zuvor selbst jahrelang nicht nachgegangen war.

Radio Aktiv Berlin berichtet mit O-Tönen von dieser Demonstration.

weitere Informationen bei der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

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