Covid 19 und Knast

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Seit dem Ausbruch der Corona Ausgangsbeschränkungen ist das Leben für die meisten Menschen sehr schwierig geworden. Neben der Angst vor Ansteckung und der Sorge um Freund*innen und Verwandte sind fast alle öffentlichen Aktivitäten unmöglich. Behörden schränken Grundrechte so massiv ein, dass der nächste Schritt in eine Diktatur derzeit vorstellbar wird. Mit der Angst spielend überstürzen sich Politiker*innen damit, weitere tiefgreifende Eingriffe in unser Leben in die Diskussion zu werfen. Ob diese Schritte dem medizinischen Schutz der Bevölkerung wirklich dienen, ist den Stichwortgeber*innen dabei genauso unbekannt wie allen anderen, die sich dieses in Konzernmedien anhören oder ansehen müssen.

Dabei ist eines auffällig: so gut wie nie hören oder sehen wir Berichte über Menschen, die zwar mitten unter uns leben, aber aufgrund ihrer Gefangenenschaft gar keine Möglichkeit zum „social distancing“ haben und der Krankheit mehr oder weniger schutzlos ausgeliefert sind.

In der heutigen Sendung beschäftigen wir uns mit Berichten aus Gefängnissen in Deutschland, Italien, Spanien un den USA: dabei geht es um fehlende Gesundheitsversorgung und Ernährung, brutale Gewalt durch Schliesser*innen, Coronaerkrankungen und verantwortungslose Schnellverlegungen aber auch erste erfolgreiche Freilassungen.

Schliesslich runden wir das mit einem Bericht über einen öffentlichen Protest am vergangenen Wochenende in Berlin Kreuzberg ab, bei dem Menschen in großen Abständen und mit Schutzmasken ihre Solidarität mit Geflüchteten, Gefangenen und von Zwangsräumungen in Europa Betroffenen zum Ausdruck gebracht haben.

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Radio Aktiv Berlin – jeden 1. und 3. Mittwoch des Monats aus dem Studio Ansage (StAn) im Freien Radio – Berlin-Brandenburg von 16 – 17 Uhr auf der 88,4 FM in Berlin und 90,7 FM in Potsdam – Sondersendungen am 1. Mittwoch des Monats um 22 Uhr auf den gleichen Frequenzen – Blog, Podcasts & Livestream<


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